Vereinsausflug am Ammersee: Ein weiß-blaues Wochenende

Vom 8. bis 10. Mai 2026 traf sich eine Truppe von 14 Segelbegeisterten am Ammersee, um ein tolles Wochenende zu erleben. Unser Domizil: der Ferienhof Birkenau in Dettenschwang, mit atemberaubendem Blick auf die Alpen (ja, die Zugspitze war zu sehen!).

Nach und nach trudelten alle ein und bezogen ihre Zimmer. Am Abend trafen wir uns im Unterbräu in Diessen, ein uriges bayerisches Wirtshaus mit traditionellem Charme. Bei gutem Bier, leckerem Essen und bester Laune stieg die Vorfreude auf das gemeinsame Segelwochenende.

Samstag: Segeln, Sonne und Fischsemmeln

Nach einem tollen Frühstücksbuffet, ging es gut gestärkt zur Segelschule Marx in Diessen – der ältesten privaten Segelschule Deutschlands. Hier wurden wir ganz herzlich empfangen und es gab eine kurze Einweisung. Dann wurden die Skipper benannt (manchmal mit ein bisschen motivierender Überredungskunst) und die Boote zugeteilt: Vier Kajütboote vom Typ Nomade (kentersichere Kielboote, speziell für die Segelschule optimiert und ohne Motor) und ein Elektroboot (mit Motor 😉 für die Regattaleitung – der hier ganz besonders und herzlich gedankt sei für die Organisation der Rennen!

Bei sonnigem Wetter und knapp 20°C starteten wir den ersten Segeltag mit einem Einsegeln. Nach einer Mittagspause in Diessen mit knusprigen und seeehr leckeren Fischsemmeln und auch noch einem Eis zum Dessert ging die Wettfahrt am Nachmittag los. Die erste Regatta war eine echte Herausforderung: Die Bojen lagen weit auseinander, und der richtige Kurs war nicht immer leicht zu finden. Da gab es verschiedenste Kurse, die gewählt wurden 🙂 Doch alle Crews meisterten die Aufgabe und liefen über die Ziellinie! Nach einem zweiten, kürzeren Lauf – der die Orientierung leichter machte – ging es zurück zur Segelschule. Dort war nochmal Segelkunst gefragt, um mit einem sauberen Aufschießer anzulegen (kein Motor ;-). Der Abend klang mit einem Grillbüffet auf dem Ferienhof aus: knusprig Gegrilltes satt und leckere, selbstgemachte Salate. Danach saßen wir noch lange im Gemeinschaftsraum zusammen, erzählten und genossen die entspannte Atmosphäre.

Sonntag: Regatta, Rekorde und Abschied

Nach einem letzten, ausgiebigen Frühstück und einem unkomplizierten Check-out ging es zurück zum See. Die Segelschule hatte das Bojenfeld enger gesteckt, was den Kurs einfacher machte, aber auch die technische Vorarbeit einiger Segler vom Vortag nutzlos. Mit neuen Crews für die Skipper starteten wir in die Rennen. Nach zwei Läufen am Vormittag und einem am Nachmittag schlief so langsam der Wind ein, und so gab es dann noch ein gemütliches freies Segeln. Alle kehrten sicher zur Anlegestelle zurück, wo die Regattaleitung die Ergebnisse mit zwei Berechnungsmethoden ausgewertet hatte, um absolute Fairness zu garantieren und gänzlich unanfechtbar zu sein.

Die Siegerin: Martina, die ihre erste Vereinsregatta gleich gewann! Ein besonderer Moment – besonders, weil Ulrike, die den alten Pokal dreimal gewonnen hatte, einen neuen Pokal gestiftet hat. Ganz großen Dank dafür! Das ist hoffentlich Motivation für den Sieg der nächsten Vereinsegatta. Am Steg wurde dann noch auf die gelungene Regatta angestoßen und die letzten Geschichten ausgetauscht, bevor sich die Gruppe dann langsam auflöste.


Fazit: Ein Wochenende zum Wiederholen

Der Ammersee zeigte sich von seiner schönsten Seite: Sonne, weiß-blauer Himmel, ein wunderbarer Blick auf die Alpen und sogat ein Halo! Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Wer nicht dabei war, hat wirklich was verpasst – aber keine Sorge: Der nächste Ausflug kommt bestimmt!